Bürgermeisterwort November
Liebe Bürgerinnen und Bürger !
In unserer Gemeinde stehen viele Probleme an, die wir gemeinsam im Interesse möglichst vieler Bürger lösen wollen. Nochmals zur Erinnerung - gemeinsam heißt – wir alle wollen das, nun sollte es auch von allen realisiert werden. In Beratungen der Gemeindegremien, Gesprächen mit Bürgern und auch in der Sprechstunde beim Bürgermeister wird sich lobend über sehr viel Gutes, aber auch viele Unzulänglichkeiten und persönliche Unzufriedenheit geäußert. Das betrifft insbesondere unsere Straßen und öffentlichen Plätze. Schönes Bahnhofsumfeld, schlechtes Bahnhofsgebäude. Tolle schöne Straßen, viel Unordnung und Rasereien. Instandgesetzte und reparierte Straßen und immer noch tiefe Löcher. Unser Ehrgeiz lässt uns kühn noch vorn schauen und trotz vielleicht magerer Kassen Straßen bis 2020 betrachten sowie ein Straßenausbaukonzept diskutieren. Das entspricht auch der Gesetzeslage. Zu einer lebenswerten Gemeinde gehören befestigte, befahrbare Straßen und das für alle Bürger, in allen Dörfern und Wohngebieten. Deshalb danke ich allen Bürgern die freiwillig mittun und Ihren finanziellen Beitrag leisten. Dank denen, die mit eigenen Vorschlägen konstruktiv mitarbeiten, sich Sorgen machen und von uns Antworten fordern. Das betrifft zum Beispiel 219 Bürger mit Ihren Auffassungen zur sogenannten „ Strausberger Südspange “, oder 21 Haushalte mit einem Vorschlag zur Beleuchtung in der Parkstraße. Das betrifft jeden Hinweis zu fehlenden Mulden, weil das Wasser in den Garten läuft, die Lautstärke der Autos, weil die 30 km/h nicht eingehalten werden und Anderes mehr. Wir werden uns um alles kümmern. Oft gehen aber die Wünsche und Vorstellungen weit über das hinaus, was wir im Ehrenamt und unser Amt persönlich und finanziell lösen können. Manches dauert länger, als der Ungeduldige es möchte. Manches dauert länger als wir es möchten. Anderes lässt sich plötzlich schneller lösen. Ohne das ich Zufriedenheit predigen möchte, Geduld und auch Gelassenheit gehört zum Leben. Noch über 30 km Straße, die wir in Ordnung bringen wollen und auch die 30 km/h, die wir in unseren Anliegerzonen und Straßen durchsetzen möchten bedarf großer Anstrengungen. Übrigens sitzt in jedem Auto ein Kraftfahrer, oftmals ein Rehfelder und oft auch aus der gleichen Straße. Auch den Müll, die Unordnung oder den Vandalismus machen keine Außerirdischen. Was wir nicht können ( und wollen ) ist aus den „ Klasse Straßen “ wieder Feld- und Waldwege mit Löchern zu naturalisieren. Setzen wir uns für die Mehrheit ein, denn
„ Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann “
Ihr Reiner Donath
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